Politische Lage

Am 9. Oktober 1963 bildete Uganda eine Republik. Zu dieser Zeit stand das Land unter der Führung von Milton Obote, welcher einen sehr autoritären Führungsstil ausübte. Im Jahr 1971 wurde Obote jedoch vom Militärchef Idi Amin gestürzt. Idi Amin herrschte mit Gewalt und Willkür. Dörfer, in denen die Bewohner Obote unterstützt hatten wurden zerstört, die Menschen ermordet. Idi Amin wurde zum Sinnbild eines gewaltsamen, brutalen Gewaltherrschers. Am 25. Juni 1976 ließ er sich lebenslang zum Präsident ernennen.  Als 1979 Die Hauptstadt Kampala von tansanischen Truppen eingenommen wurde, floh Idi Amin und starb 2003 an Nierenversagen.

Im Jahr 1989 fanden Präsidentschaftswahlen statt, bei denen Yoweri Kaguta Museveni als Präsident gewählt wurde, welcher er auch heute noch ist.

Uganda ist heute eine Demokratie, die sich jedoch auch autoritärer Elemente bedient. In der Verfassung, welche am 8. Oktober 1995 verabschiedet wurde, sind Grundrechte verankert, welche rechtliches Gehör, Religions-und Informationsfreiheit, sowie Schutz von Frauen, Kindern, Behinderten und ethnisch-religiöser Minderheiten sichern sollen. 

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